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Karies

Wie entsteht Karies?

Karies ist eine Erkrankung der Zahnhartsubstanzen Zahnschmelz und Dentin. Dies sind die beiden härtesten Substanzen, die der menschliche Körper herstellen kann. 

Wie kann nun gerade in diesen, so harten Strukturen Karies entstehen? Ursächlich sind hier ein paar wenige Bakterienarten, die Säure produzieren. Es lohnt sich dafür ein kurzer Blick in die Ökologie der Mundhöhle. Wir glauben derzeit, dass etwa 1000 verschiedene Bakterienarten im Mund leben, weiter unterteilt in verschiedene Stämme. Von diesen vielen Arten können wir etwa 500 züchten, also bestimmen und untersuchen. Nur eine knappe Handvoll davon sind in der Lage, Säure zu erzeugen und so den Zahn zu schädigen. 

Wenn nun die Säureangriffe die Reparaturkapazität übersteigen, führt die fortschreitende Demineralisierung zum Zusammenbruch der organischen Stützstrukturen in Zahnschmelz und Dentin und es entsteht in fließenden Übergängen ein weißer Fleck als Initialkaries, der dann in das Dentin fortschreiten kann. Spätestens jetzt hat eine Zahnbehandlung zu erfolgen, bei der das erkrankte Gewebe entfernt und durch geeignete Füllungen wie z.B.: weiße Kompositfüllungen, Inlays und Onlays ersetzt wird.

Bei ausbleibender Behandlung wird das Zahnmark angegriffen und eine wesentlich aufwändigere, aber auch risikoreichere und schmerzhaftere Wurzelbehandlung wird die Folge sein. Meist muss dann soviel vom Zahn entfernt werden, dass er nach erfolgreich beendeter Wurzelbehandlung mit einer Zahnkrone überkront werden muss. 

Lesen Sie weiteres zu den Fragen: "Wie bekomme ich Karies?" und "Wie wird Karies behandelt?"

im Expertenwissen zum Thema Karies. 

Mednanny Zahnarzt Dr. Piehslinger in Wien

Mednanny Zahnarzt Dr. Piehslinger in Wien