Parodontitis Behandlung

Zahnarzt | Dr. Georg F. Piehslinger

Parodontologe | Implantologe | CEREC sofort Zahnersatz Spezialist

Parodontitisbehandlung: Wie wird eine Parodontitis behandelt? Hier erfahren Sie wie eine Parodontitis entsteht (Ursachen) was eine Parodontitis ist und wie eine Parodontitisbehandlung abläuft. Wir erklären die notwendigen Behandlungsschritte um die Parodontitis zu heilen und idealerweise zum Stillstand zu bringen. 

Der Parodontitits-Spezialist in Wien

Parodontitis lässt sich erfolgreich heilen und behandeln

Parodontitis-behandlung:

  • Parodontitis Ursachen
  • Parodontitis behandeln
  • Parodontitis Symptome
  • Parodontitisbehandlung Kosten
  • Photodynamische Therapie zur Parodontitisbehandlung
  • der Parodontitis Spezialist Dr. Georg F. Piehslinger Ausbildung

Parodontitisbehandlung: Wie wird eine Parodontitis behandelt?

Kurz zusammengefasst:

  • Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnfleisches.
  • Anzeichen können Zahnfleischbluten, geschwollenes, juckendes Zahnfleisch oder/und Zahnfleischrückgang sein. 
  • Meist ist der Verlauf einer Parodontitis nicht schmerzhaft.
  • Wenn eine Parodontitis nicht behandelt wird, führt das zu irreversiblem Knochenabbau und in Folge zu Zahnverlust.

Parodontitis Ursachen: Was ist eine Parodontitis?

Die Ursache von Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung, die entsteht, wenn Zahnbelag – auch Biofilm genannt – über einen längeren Zeitraum nicht entfernt wird. In Folge kommt es zu einer Zahnfleischentzündung

Die Zahnbeläge bilden  Zahnstein, der am Zahnfleischrand sichtbar ist und sich auch unter den Zahnfleischrand schiebt.  Es entstehen  Zahntaschen in denen sich Bakterien ungestört vermehren, weil sie von keiner Zahnbürste erreicht werden können. 

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Zahnarzt Dr. Piehslinger erklärt die Parodontitisbehandlung
Parodontitisbehandlung - Verlauf Zahnfleischrückgang

Parodontitisbehandlung: Wie ist der Ablauf? 

  • Anamnese – Befund durch Dr. Piehslinger – Hier wird mittels eines Panoramaröntgens mit unserem strahlungsarmen Röntgengerät eine Aufnahme erstellt, die den Zustand des Knochens, des Parodontes (Zahnhalteapparates) und der Zähne zeigt. Weiters wird mit einer Sonde der Zustand Ihres Zahnfleisches begutachtet. Je nach Entzündungsgrad kann diese Untersuchung leicht schmerzhaft sein.
  • Parodontologisches Aufklärungsgespräch – Dr. Piehslinger erklärt Ihnen die Ursachen für eine Parodontitis, die notwendigen Therapieschritte zur Heilung bzw. dem Stoppen des Fortschrittes der Entzündung und welche Massnahmen Sie ergreifen können um einen erfolgversprechenden Therapieverlauf zu ermöglichen. Bei diesem Gespräch erfahren Sie auch welche Auswirkungen die Parodontitis möglicherweise auf Ihre Allgemeingesundheit haben kann (Herz- und Kreislauferkrankungen). Faktoren, wie Stress und Rauchen werden auch angesprochen.
  • Individueller Therapieablauf und Behandlungskosten – Dr. Piehslinger entwickelt einen Therapieplan, der mit der Prophylaxeassistentin, die die weitere Behandlung durchführt abgestimmt wird. Die Kosten für eine Parodontitisbehandlung werden nur zum Teil von der ÖGK refundiert.
  • Unterstützende Parodontitistherapie – Die Nachsorge ist ein wesentlicher Bestandteil der Parodontitisbehandlung. In zeitlich festgelegten  Abständen ist es nötig, dass die Zähne von Biofilm gereinigt werden, die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen und Ihre häusliche Mundhygiene kontrolliert wird. Sie erhalten umsetzbare Tipps von der Prophylaxeassistentin, wie Sie Ihre häusliche Mundhygiene optimieren können.

Zweck der Parodontitisbehandlung ist es die Entzündung zu stoppen und damit einen fortschreitenden Abbau des Zahnhalteapparates zu verhindern. Die Parodontitisbehandlung zielt auf den Erhalt der Zähne ab.

Parodontitibeandlung: Behandlungsschritte

Wir geben hier einen kurzen Überblick – bitte bedenken Sie, dass eine Parodontitstherapie eine individuelle Behandlung ist und daher von dem hier angeführten Ablauf abweichen kann:

  Schritt 1: Zu Beginn des ersten  Behandlungstermins färbt die Mundhygienikerin die Zähne an, um Plaque für Sie  sichtbar zu machen. An der unterschiedlichen Intensität der Farbe erkennt sie das Alter des Zahnbelages.

Schritt 2:  Sie entfernt die bakteriellen Zahnbeläge und den Zahnstein,  sowohl am Zahnfleischrand als auch unter dem Zahnfleisch. Die Prophylaxeassistentin verwendet  zur Reinigung der Zahntaschen, der Zahnhälse und der Zähne verschiedene Instrumente, wie z.B. Airflow mit dem der junge Zahnstein entfernt wird. Im Anschluss kommen Perioflow und Küretten zum Einsatz um minimalinvasiv, subgingival zu reinigen.  Subgingival, heisst dass unterhalb des Zahnfleischrandes gearbeitet wird. Es erfordert viel Erfahrung und Geschick mit diesen dünnen Instrumenten die Zahntaschen zu reinigen. Ziel ist es die bakteriellen Zahnbeläge zu entfernen. Es muss sich glatt anfühlen, dann sind die Beläge gründlich entfernt.

Schritt 3: Im letzten Schritt erklärt die Mundhygienikerin Ihnen, wie Sie im Rahmen der häuslichen Mundhygiene Ihre Zähne am effizientesten reinigen. Es wird die Verwendung der Zahnzwischenraumreinigung mit Zahnzwischenraumbürsten und Zahnseide erklärt und geübt. Das richtige Bürsten der Zähne mit einer elektrischen oder einer Handzahnbürste wird Ihnen erklärt.

Schritt 4: Um zu prüfen ob der erste Therapieschritt erfolgreich war wird ein Folgetermin nach ca. 14 Tagen vereinbart. In dieser Zeit kann Ihnen auch die therapeutische Verwendung einer speziellen Mundspülung empfohlen werden. Bei besonders schweren Fällen einer Parodontitis wird eine unterstützende  Antibiotikatherapie nötig sein.

Schritt 5: Unterstützende Parodontitistherapie – Mit einer konservativen Parodontitisbehandlung (Basisitherapie), die regelmäßig von unseren ParodontitisspezialisitInnen durchgeführt wird, ist der Erhalt der eigenen Zähne das gemeinsame Ziel. Die Betreuung durch die Prophylaxeassistentin und Ihre Mitarbeit  sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. 

Parodontitisbehandlung: Arten der Parodontitis

Chronische Parodontitis

Die chronische Parodontitis braucht sehr lange Zeit, um sich zu entwickeln. Wenn die Erkrankung eingetreten ist, sind Teile des Zahnhalteapparates verloren gegangen und die Zähne sind weniger fest verankert. Außerdem ist der Körper nun nicht mehr gegen die Bakterien abgedichtet und es kann zu gravierenden allgemeinmedizinischen Problemen kommen. Die Basistherapie besteht aus der wiederholten, sorgfältigen Reinigung der entstandenen Zahnfleischtaschen, Perfektionierung der häuslichen Mundhygiene und einem engmaschigen Recall über sehr lange Zeit. Da jetzt Zahnhälse frei liegen, steigt das Kariesrisiko wieder an. Darauf muss in der Planung des Betreuungskonzepts Rücksicht genommen werden.

Aggressive Parodontitis

Wenn in relativ jungen Jahren bereits parodontitische Schäden eingetreten sind, handelt es sich meist um eine sogenannte aggressive Parodontitis. Das ist ein ernstes Krankheitsbild, das stark mit einer erblichen Disposition gekoppelt ist und lebenslanger, engmaschiger Betreuung unsererseits und motivierter Mitarbeit des Patienten bedarf.

Parodontitisbehandlung: Symptome erkennen

Die Diagnose einer Parodontitis erfolgt durch einen Parodontologen  der auf das Erkennen von Parodontitis spezialisiert ist. Parodontologe wird man indem man eine Weiterbildung an anerkannten nationalen und Internationalen Instituten abschließt. Dr. Georg F. Piehslinger hat seine Zusatzausbildung im Fachbereich Parodontologie 1990 begonnen und am Zahnärztlichen Fortbildungszentrum Stuttgart bei Prof. Johannes Einwag abgeschlossen. Er ist Mitglied der österr. Gesellschaften für Parodontologie und für ästhetische Zahnheilkunde. 

Zur besseren Orientierung zählen wir die Parodontitis Symptome auf

Parodontitis Symptome:

  • Zahnfleischbluten beim Zähne putzen
  • gerötetes, juckendes, angeschwollenes Zahnfleisch
  • Zahnfleischschwund, die Zähne erscheinen“länger“
  • freiliegende Zahnhälse führen zu heiß/kalt Empfindlichkeit
  • schlechter Atem 
  • eitriger Geschmack
  • Lockerung der Zähne, da der Zahnhalteapparat betroffen ist

 

Parodontitisbehandlung Kosten

Die Parodontitisbehandlung ist eine Privatleistung. Die Kosten werden nur zum Teil von den Krankenkassen übernommen. Da jede Krankenkasse unterschiedliche Zuschüsse gewährt, ist es von Vorteil, wenn Sie mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen und nachfragen.  

 

Photodynamische Therapie zur Parodontitisbehandlung

Die antimikrobielle Photodynamische Therapie  ist eine therapeutische Massnahme, die ohne  Verwendung von Antibiotika geeignet ist, die patogene Keimlast im Mund um ca. 95% zu vermindern. Die Zahnfleischentzündung wird dadurch gelindert. Tiefe Zahnfleischtaschen können mit dieser Methode sehr gut behandelt werden. Die Photodynamische Therapie kommt ohne chirurgische Massnahmen aus und ist ohne Nebenwirkungen. Die Wirkungsweise der Therapie basiert auf der Verwendung eines Farbstoffes mit dem die Bakterien angefärbt und sensibilisiert werden. Die Bakterien werden mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt und durch die Bildung von Sauerstoffradikalen abgetötet. Es sind für eine erfolgversprechende Behandlung mehrere Termine in festgelegten Abständen nötig. 

 

Der Parodontitis Spezialist Dr. Georg F. Piehslinger

Dr. Georg D. Piehslinger gilt auch unter vielen Kollegen als Parodontose-, Parodontitis-, Gingivitis- und Mundhygiene- Experte. Sie überweisen ihre Patienten in unsere Zahnarztpraxis zur Parodontitisbehandlung, die von unseren Prophylaxeassistentinnen in enger Abstimmung mit Dr. Piehslinger übernommen wird. 

FAQ zur Parodontitisbehandlung

Wie entsteht Parodontitis?

In den meisten Fällen entwickelt sich eine Parodontitis aus einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), hervorgerufen durch mangelnde Mundhygiene. Werden Zahnbeläge nicht entfernt, verfestigen sie sich zu Zahnstein, welcher sich unter den Zahnfleischrand schiebt.

Es entstehen sogenannte Taschen, wo sich Bakterien, da sie von der Zahnbürste nicht mehr erreicht werden können, ungestört vermehren, und die Entzündung schreitet voran. Diese Erwachsenenparodontitis braucht eine sehr lange Zeit, um sich zu entwickeln.

Wenn die Erkrankung eingetreten ist, sind Teile des Zahnhalteapparates verloren gegangen und die Zähne sind weniger fest verankert. Außerdem ist der Körper nun nicht mehr gegen die Bakterien abgedichtet und es kann zu gravierenden allgemeinmedizinischen Problemen kommen.

Wie wird Parodontitis behandelt?

Die Therapie besteht aus der wiederholten, sorgfältigen professionellen Reinigung der entstandenen Zahnfleischtaschen, Perfektionierung der häuslichen Mundhygiene durch individuelle Zahnzwischenraumreinigung und einem engmaschigen Recall über sehr lange Zeit. Da jetzt Zahnhälse freiliegen, steigt das Kariesrisiko wieder an. Darauf muss in der Planung des Betreuungskonzepts Rücksicht genommen werden. Im Bedarfsfall erhält der Patient eine lokale Anästhesie.

Wie wird Parodontitis festgestellt?

Blutet Ihr Zahnfleisch, wenn Sie sich die Zähne putzen? Ist es immer wieder geschwollen und dunkel gerötet? Juckt das Zahnfleisch manchmal? Oder leiden Sie unter Mundgeruch? Wenn ja, dann sind das eindeutige Alarmsignale für eine Zahnfleischerkrankung und Sie sollten so rasch wie möglich einen Zahnarzttermin vereinbaren.

Was hilft bei Parodontitis?

Die Parodontitis-Behandlung besteht aus mehreren Sitzungen. Unsere Mundhygiene- und Parodontitis-ExpertInnen erklären und zeigen Ihnen wie   Ihre sorgfältig durchgeführte häusliche Mundhygiene ablaufen soll. Sie lernen mit der von Ihnen mitgebrachten Zahnbürste richtig Ihre Zähne zu putzen und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen  bedarfsgerecht zu reinigen. Ihre  Zahnfleischtaschen werden gründlich gereinigt und  Zahnstein entfernt. Die Therapie-Sitzungen werden in genau festgelegten Intervallen durchgeführt. Bereits nach der 2ten Sitzungen bemerken Sie meist eine Erleichterung.

Warum bekommt man Parodontitis?

Wenn in relativ jungen Jahren bereits parodontitische Schäden eingetreten sind, handelt es sich meist um eine sogenannte aggressive Parodontitis. Das ist ein ernstes Krankheitsbild, das stark mit einer erblichen Disposition gekoppelt ist. Meist haben nahe Verwandte frühen Zahnverlust hinnehmen müssen. In diesen Fällen kann der Verlauf mit den größten therapeutischen und pflegerischen Anstrengungen deutlich verzögert werden. Lebenslange, engmaschige Betreuung ist hier die Konsequenz, um den Zahnverlust so gering wie möglich zu halten.

Im Gegensatz zur Karies gibt es für Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) keine „Parodontaldiät“. Die Parodontitis steht nicht wie Karies im direkten Zusammenhang mit dem Zuckerkonsum, aber eine gesunde Ernährung ist natürlich auch hierbei wichtig. Bei der Entstehung einer Parodontitis spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle. Dazu gehören unter anderem Stress, Rauchen als wichtigster Einzelfaktor und  ein ungesunder Lebenswandel. Wir sprechen auch von einer Überlastungserkrankung.

Wieso ist eine unbehandelte Parodontitis so gefährlich?

Weil bei einem Fortbestand der Entzündung des Zahnhalteapparates es zur Lockerung einzelner Zähne und zu Knochenabbau kommt, welcher nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Zahnverlust droht.

Wie oft muss ich zur Behandlung kommen?

Ein entscheidender Faktor der erfolgreichen  Parodontitisbehandlung ist die Erfolgskontrolle. Es wird gemeinsam überprüft ob die häusliche Mundhygiene noch verbessert werden kann und ob sich neuerlich Zahnbeläge gebildet haben. Anfänglich können 2-3 Termine im Abstand von 14 Tagen nötig sein, wo immer wieder nachgereinigt wird. Meist genügen in der nächsten Phase Behandlundstermine im Abstand von 3 Monaten. Es ist entscheidend für den Erfolg, dass eine dauerhafte Nachbetreuung stattfindet. 

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